Musik und Kunst als Kraftquelle für sterbenskranke Menschen
Über eine Spende in Höhe von 500 Euro freute sich die Palliativstation im Ev. Johannesstift Krankenhaus Bielefeld. Überbracht wurde sie von Kerstin Buchholz und Ann-Katrin Herbig vom Ladies' Circle 42 Ostwestfalen.

"Das Geld fließt in unsere Musik- und Kunsttherapie, freut sich Privatdozent Dr. Florian Weißinger, Chefarzt der Klinik für Onkologie/Hämatologie und Palliativmedizin im Johannesstift. "Die Musik- und Maltherapie finanzieren wir ausschließlich aus Spenden Beide Angebote ergänzen die Behandlung von sterbenskranken Menschen", erklärt Dr. Weißinger das ganzheitliche Konzept der Palliativstation, auf der jährlich rund 200 Menschen mit unheilbaren Erkrankungen behandelt werden. "Die Maltherapie am Bett ist ein neues Angebot", ergänzt Oberarzt Dr. Michael Trapp. Nach einer ganz langen Phase der Erstarrung erlebten die Patienten erstmals wieder, dass sie etwas schaffen könnten, und das stärke sie.
Für Kerstin Buchholz, Präsidentin des Ladie´s Circle trug ein Besuch auf der Palliativstation maßgeblich zu der Spende bei. "Kunst und Musik als alternative Wege, um miteinander in Kontakt zu treten, haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Für die Präsidentin des Ladie´s Circle 42 Ostwestfalen, der in 36 Länder zirka 16.000 weibliche Mitglieder zählt, sind die 500 Euro noch aus einem anderen Grund in guten Händen: "Wir spenden gerne an regionale Projekte, weil dort das Geld zweckgebunden und effektiv eingesetzt wird."
Foto oben: (v.l.n.r.) Kerstin Buchholz, Ann-Katrin Herbig, Dr. Florian Weißinger, Stationsleitung Beate Weller Gesundheits- und Krankenpfleger Mario Peitzmeier und Dr. Michael Trapp sind sich einig: Musik und Kunst als alternative Therapiemethoden sind eine Kraftquelle für sterbenskranke Menschen.
(Foto: Sandra Gruß)
Pressemitteilung der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel